Der Kirchenbezirk Gaildorf auf dem Kirchentag in Stuttgart

Unter strahlend blauem Himmel startete am Mittwoch in Stuttgart der 35. Evangelische Kirchentag. Den Auftakt bildete nach den Eröffnungsgottesdiensten an drei Plätzen ein „Abend der Begegnung“, bei dem sich bis zu 250.000 Gläubige in der Innenstadt zu einem gigantischen Straßenfest versammelten.

Dieser erste Abend stand unter dem Motto „Gugg scheid nă!“ und lud dazu ein, die gastgebende Landeskirche Württemberg näher kennenzulernen. Eingeteilt nach den sieben Tagen der Schöpfung stellte sich Württemberg in sieben Regionen vor.

Unter der Rubrik „Hohenlohe-Franken“ war auch der hiesige Kirchenbezirk Gaildorf dabei, um die Gäste aus der ganzen Bundesrepublik und aus unzähligen Ländern zu begrüßen und zu bewirten. Immer wieder bildeten sich lange Schlangen vor dem Stand des Kirchenbezirks. Hier boten Mitarbeiter des Kirchenbezirks Brote an, die mit Käse aus der Geifertshofener Dorfkäserei belegt waren. Das Jugendwerk backte Pizzaschnitten in verschiedenen Variationen, die heiß begehrt waren. Viel Spaß bereitete den Kirchentagsbesuchern auch eine Wippe, die der Wippe aus dem Team-Parcours Eichwald unweit des „WeiterWegs“ nachgebaut war. Die geplante Station für Kinder mit Spielhölzern konnte aus Platzmangel nicht aufgebaut werden. Jedoch informierten diverse Präsentationen über den hiesigen Kirchenbezirk. Gleich neben dem Stand des Kirchenbezirks stellte sich der Diakonieverband Schwäbisch Hall mit dem Projekt „Traumaverarbeitung für Flüchtlinge mittels Pferden“ und dem Tafelladen „Kauf und Rat“ vor. Hier gab es Flachswickel zu kosten.

Innerhalb des Bereichs der Region Hohenlohe-Franken gab es auch einen „Dorfplatz“, auf dem etwa Bändertänze aufgeführt wurden und der Haller Siedershof auftrat.

Zum Ende des bunten und fröhlichen Abends ertönte in der Stuttgarter Innenstadt an mehreren Plätzen der „Klang des Südens“. Chorsänger und Bläser aus den Gemeinden der Landeskirche trugen 27 Minuten lang ein Potpourri aus traditionellen und modernen Liedern vor und luden die Kirchentagsgäste zum Mitsingen ein. So erschallte die Innenstadt in einem tausendstimmigen Klang.

Der Abendsegen beschloss den ersten ereignisreichen Abend des Kirchentags. Während die Kirchentagsteilnehmer ihren Unterkünften zustrebten, war für die vielen Helferinnen und Helfer aber noch längst nicht Schluss, denn sie mussten ihre Stände wieder abbauen.