Mesnertreffen in Gaildorf

Am Palmsonntag hatte Mesnerobmann Werner Steube die Mesnerinnen und Mesner des Kirchenbezirks sowie die örtlichen Pfarrer in das evangelische Gemeindehaus in Gaildorf eingeladen. Viele kamen mehr oder weniger direkt von ihrem Vormittagsdienst und tauschten sich über die neuesten Ereignisse und Erlebnisse aus.

Dekan Uwe Altenmüller begrüßte die Anwesenden und stimmte mit seiner Andacht auf das Treffen ein. Musikalisch wurde dies umrahmt von Bezirkskantorin Mirjam Scheider, die zu diesem Zeitpunkt seit genau einer Woche ihr Amt innehatte. Daran knüpfte die Vorstellungsrunde an, bei der neben Namen und Gemeinde auch die Anzahl der Dienstjahre genannt wurde, was mitunter zu großem Staunen führte.

Nach einer gemütlichen Kaffeerunde ergriff der Referent Rainer Jerger das Wort. Er berichtete aus seinem langjährigen Erfahrungsschatz als Mesner in Bad Cannstatt. Neben vielen wissenswerten Informationen rund um den Mesnerdienst streute er immer wieder Anekdoten in seinen Vortrag ein, die für Erheiterung sorgten. So zum Beispiel seine Aufstellung über diverse Hochzeitssuperlative, wie die kürzeste, längste, kleinste oder lustigste Hochzeit, die er erlebt hat. Nach Rückfragen und dem Gruppenbild bei strahlendem Sonnenschein fand der Abschluss in der Stadtkirche statt. Pfarrer Rainer Zube nahm in seiner Andacht den Begriff „Segen“ unter die Lupe und Bezirkskantorin Mirjam Scheider begleitete auch hier tatkräftig an der Orgel. 

Nach dem offiziellen Abschluss standen noch einige Grüppchen zusammen und plauderten, außerdem wurde überlegt, in welcher Gemeinde das Mesnertreffen im nächsten Jahr stattfinden könne. Denn, dass es dieses Treffen wiedergeben soll, steht außer Frage!

Text: Simone Haas

Foto: Werner Steube