Gestern und Heute

Gestern

Epitaph in der Stadtkirche Gaildorf

Noch heute ist der Kirchenbezirk weitgehend deckungsgleich mit dem "Limpurger Land", das den Schenken von Limpurg vom deutschen Kaiser zum Lehen gegeben wurde. Das Erbschenkenamt war ein bedeutendes Amt am Hof des Kaisers. Schon früh schlossen sich die Schenken der Reformation an und gaben ihrem Land eine eigene evangelische "Limpurgische Kirchenordnung". Sie schufen Einrichtungen lebendiger Nächstenliebe, so z.B. Schenk Friedrich VII. von Obersontheim, dem die Fürsorge für die Menschen vordringlich war. Beim Obersontheimer Kirchbau ging es um nichts anderes, als daß ein junger, vom Leben bereits gezeichneter Schenk von Limpurg "zur Ehre Gottes und zur Fortpflanzung seines Worts", bei einer keineswegs überfließenden Kasse, einen Kirchenbau anfing und glücklich vollendete, - so ein Chronist. Damit hatte er die erste evangelische Kirche im Limpurger Land gebaut. 

Heute

Sängerinnen bei einem Gottesdienst aus der Reihe YouGoIn

Heute stoßen wir auf einen evangelischen Kirchenbezirk von vitalen Gemeinden, in denen das Leben im Evangelium und die Weitergabe des Glaubens an Jesus Christus im Mittelpunkt steht.

Dies findet vielfältigen Ausdruck im gottesdienstlichen Leben, in der Kinder- und Jugendarbeit, im Singen und Spielen, in der Frauenarbeit, in diakonischen Einrichtungen und vielem mehr. Jugend- und/oder Zweitgottesdienste nehmen die verschiedenen Wünsche und Bedürfnisse der Gemeinden auf. In den Sommermonaten gehören "Gottesdienste im Grünen" selbstverständlich mit dazu. Und der Kirchenbezirkstag ist in den letzten Jahren zu einer festen Größe im Limpurger Land geworden.

Schauen Sie sich gerne auf unserer Homepage um und klicken Sie sich durch die Seiten der Kirchengemeinden und des Bezirks. Oder noch besser: Schauen Sie live vorbei und besuchen Sie unsere Gottesdienste und Veranstaltungen. Herzlich willkommen!

"Kirche im Limpurger Land"

Das Logo des Kirchenbezirks nimmt die verschiedenen Eindrücke aus unserem schönen Dekanat auf:

Die Hügellandschaft des Limpurger Lands ist zu erkennen, dazu schlängelt sich am unteren Bildrand ein Fluss entlang. Diese Flusstäler sind charakteristisch für das Landschaftsbild- sei es nun das Kocher-, Bühler-, Fischach- oder Rottal.

In der Bildmitte sticht die Brücke ins Auge, die sich über den Fluss spannt und rechts in einen Kirchturm übergeht: Eine Brücke zwischen dem Kirchengebäude und seiner Umgebung, als verbindendes Element. Und im übertragenden Sinne symbolisiert die Brücke die Verbindung zwischen Menschen und Gott.

"Herr, gib mir Mut zum Brückenbauen,

gib mir den Mut zum ersten Schritt.

Lass mich auf deine Brücke trauen,

und wenn ich gehe, geh du mit."

(EG Nr. 649)

 

Bestimmt erkennen Sie noch Weiteres und stellen Ihre eigene Verbindung zur Kirche und dem Limpurger Land her.