Gemeindeforum: Vielfalt entdecken und neue Wege suchen

Am 30. Juni fand in Oberrot unter Anwesenheit von Dekan Uwe Altenmüller ein Gemeindeforum statt. Anlass war eine Hauptvisitation, die in diesem Jahr in der evangelischen Kirchengemeinde durchgeführt wird. Moderiert wurde die Veranstaltung auf unterhaltsame und kurzweilige Weise von Pfarrer Hans-Gerhard Hammer und seiner Frau Elisabeth. Hans-Gerhard Hammer war 35 Jahre Pfarrer in Brettheim gewesen und hat dort zusammen mit seiner Frau das Haus der Musik und den Brettheimer Kinderchor gegründet. Mittlerweile befindet er sich zwar offiziell im Ruhestand, hat aber noch einmal mit Großaltdorf bei Vellberg eine Kirchengemeinde übernommen. Beim Gemeindeforum trat er als Schiffslademeister auf. Seine Frau mimte einen blinden Passagier, der vom Lademeister eingespannt wurde, um die Vertreterinnen und Vertreter der Gruppen aufzurufen, die sich im ersten Teil des Abends vorstellten. Es waren 25 an der Zahl.

Um die Vorstellung interessant zu gestalten, hatte jede Gruppe eine Schuhschachtel kreativ beklebt, mit der ein Schiff beladen wurde. Dieses symbolisierte die Gemeinde nach dem bekannten modernen Kirchenlied „Ein Schiff, das sich Gemeinde nennt“. Anhand eines Gegenstandes in jeder Schuhschachtel erläuterten die Abgesandten der Gruppen, was es mit ihrer Gruppe auf sich hat. Im zweiten Teil interviewten die Eheleute Hammer Bürgermeister Daniel Bullinger, die kommissarische Schulleiterin Marie Weger und Roland Bader, Vorstand des FCO. Hier ging es darum, wie die Kirchengemeinde Oberrot im Ort wahrgenommen wird. Im dritten Teil trugen die Teilnehmer in Kleingruppen zusammen, was ihnen an der Oberroter Kirchengemeinde Freude macht und was sie sich für die Zukunft an neuen Wegen erhoffen.

Bürgermeister Bullinger fasste seinen Eindruck vom Gefeindeforum noch am gleichen Abend auf Facebook so zusammen: „Neben dem Vorsitzenden des Sportvereins und der kommissarischen Schulleiterin, durfte ich einen Blick von außen auf die Kirchengemeinde werfen. Faszinierend ist die Vielfalt der Angebote der Kirche. Einen wichtigen Beitrag leistet auch unser Pfarrerehepaar zum Erfolg. Aus Sicht der bürgerlichen Gemeinde wünsche ich mir, dass der bereits gut eingeschlagene Weg der Ökumene, Austausch mit anderen Religionen und die Kooperation mit Vereinen weiter ausgebaut wird.“