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Von Städten umgeben

 

Die Gemeinde Untergröningen ist ein Teilort der Gesamtgemeinde Abtsgmünd. Damit ist sie auch ein Teil vom Ostalbkreis. In ihr haben etwa 1450 Einwohner ihre Heimat.

 

Untergröningen liegt etwas abgelegen von den Städten Aalen, Schwäbisch Gmünd, Gaildorf und Schwäbisch Hall. Fährt man ungefähr 25 Kilometer süd-östlich dem Kochertal entlang, erreicht man die Kreisstadt Aalen. In entgegengesetzter Richtung führt die B 19 nach Gaildorf, das etwa 18 km von Untergröningen entfernt liegt. Noch weiter nördlich kommt man nach 35 km in Schwäbisch Hall an.

 

Eine weitere Straße führt in süd-westliche Richtung nach Schwäbisch Gmünd, das von Untergröningen 20 km entfernt liegt. Straßen und Wege, die nach Osten hin gebaut sind, führen nach Ellwangen.

Untergröningen – ein zentraler Ort

 

Der Ortskern von Untergröningen liegt links und recht vom Kocher. Dieser durchzieht also mit großen Windungen die Gemeinde. Aber links und rechts dieses Flusses sind beachtliche Anhöhen, die fast ganz bebaut sind. Der Blickfang auf der Anhöhe zum Süden hin ist das mächtige Schloss. Man gelangt zu ihm über den Schlossberg. Wer weiter geht, kommt in den Ortsteil, der „Kolonie“ heißt. Diese hat keine böse Vergangenheit hinter sich, sondern war Wohnort einstiger Bediensteten im Schloss. Auch Stallungen waren auf dieser Kolonie. Wer sie betritt und weiter nach Süden blickt, sieht weitere Anhöhen vor sich. Weit oben sieht man das „Märzenhäusle“. Unterhalb dieses Hauses ist der Abschnitt mit dem Namen „Letten“. Geht der Blick weiter nach Osten, bekommt man ein „Tyrol“ zu sehen, das es also auch in Untergröningen gibt. Vom „Letten“ führt eine Straße weiter hinab ins Kochertal, wo das „Herrenfeld“ zu finden ist. Der Blick von der „Kolonie“ nach Westen dagegen lässt eine Häusergruppe erkennen, die im „Burren“ sind. Unterhalb dieses Ortsteils befindet sich ein Bezirk, der von den Leuten „Herrenfeld“ genannt wird, da sich in ihm ein Lokal mit diesem Namen befindet.

 

Das war die Ausdehnung des Ortes Untergröningen nach Süden, Westen und zu einem Teil nach Osten zu. Er hat nun aber auch eine Ausdehnung nach Norden und einen weiteren Teil nach Osten hin. Auch hier geht es bergauf. Früher waren da nur Äcker und Wiesen. Heute sind auf diesen schmucke Wohnhäuser und eine Schreinerei gebaut worden. Etwa in der Mitte der Anhöhe ist vor nicht allzu langer Zeit die Grund- und Hauptschule Untergröningen errichtet worden. In ihr werden heute etwas mehr als 100 Kinder unterrichtet. Noch höher am Berg als die Schule ist die Turn- und Festhalle zu finden. Oberhalb dieser gelangt man auf die Rötenbergstraße. An ihr liegt wieder etwas höher der Sportplatz des Ortes. Hinter diesem am Waldrand üben sich Tennisspieler auf ihrem Platz. Geht man aber weiter dieser Rötenbergstraße bergauf entlang, gelangt man nach schönen Wiesen links und rechts zum Hundedressurplatz. Er ist etwas versteckt am Waldesrand. Man erkennt ihn aber leicht durch das neu erbaute Vereinslokal. Die Rötenbergstraße führt nun weiter an Feldern und Wiesen vorbei auf eine erhöhte Ebene, auf der sich einer der letzten Bauernhöfe, dem Gehöft Rötenberg, befindet.

 

Etwas nördlicher vom Kochertal führt eine Straße in Richtung „Dinkbühl“, eine Siedlung von vier Wohnhäusern. Nicht weit vom Ortsausgang Untergröningen kommt auf der linken Seite dieser Straße eine Abzweigung, die zum Ortsteil „Stein“ führt. Nach den Dinkbühl zweigt diese Straße ab. Die rechte Abzweigung führt zum Wohnort „Wegstetten“. Nach diesem Ort führt eine unbefestigte Straße weiter nach „Seelach“, einer Enklave, die kirchlich noch zu Untergröningen gehört, gemeindemäßig aber schon zu Pommertsweiler. Ein ähnliches Gebilde gibt es im Nord-/Westen von Untergröningen. Da liegt der „Eckenberg“. Auch er gehört kirchlich zu Untergröningen, doch bürgerlich ist er ein Teilort von Sulzbach-Laufen. Jetzt wäre nur noch der „Oberhohlenbach“ zu nennen, der nordöstlich im Tal liegt, durch das der Hohlenbach fließt. Etwas südlicher von diesem kommt man zum „Mittelhohlenbach“. Geht man der Straße, die diese beiden Ortsteile verbindet, weiter nach Süden, kommt man zum „Vorderen Rötenbach“. Nicht vergessen darf man den „Gschwendhof“. Er ist ein weiterer Bauernhof, der Untergröningen erhalten geblieben ist. Er wird erreicht, wenn man von Untergröningen aus in Richtung Wegstetten fährt. Da geht rechts eine kleine Straße ab, die zu ihm hinführt.

 

Landschaftlich ist es in Untergröningen und dessen Umgebungen sehr schön und lädt deshalb zum Wandern ein.