Wenn Sie die kirchliche Beerdigung eines Angehörigen wünschen, reicht ein Anruf im Pfarramt (07971/6261).

Die Pfarrerin wird dann mit Ihnen einen Termin für das Bestattungsgespräch vereinbaren. Bei diesem Gespräch wird u.a. der Ablauf der Trauerfeier besprochen. Dabei können auch Wünsche des/der Verstorbenen oder der Angehörigen berücksichtigt werden, sofern sie dem Sinn und der Zielsetzung einer kirchlichen Trauerfeier nicht widersprechen.

 

Der Termin, den Sie für die Bestattung wünschen, muss mit der Pfarrerin und der Stadtverwaltung abgesprochen werden. In der Regel hilft der Bestatter bei der Abklärung.

 

Wenn ein Familienmitglied zu Hause verstorben ist, wünschen Angehörige immer wieder, dass der/die Verstorbene vor der Überführung auf den Friedhof ausgesegnet wird. Selbstverständlich und gerne ist die Pfarrerin bereit, ans Totenbett zu kommen und ein Gebet und Segenswort zu sprechen.

 

Was ist, wenn der/die Verstorbene nicht mehr Mitglied der Evangelischen Landeskirche war?

 

In der Regel respektiert die Evangelische Kirche den Willen des Verstorbenen, den er mit seinem Austritt aus der Kirche zum Ausdruck gebracht hat.

Damit hat er zu erkennen gegeben, dass er kirchliche Handlungen für sich ablehnt, auch die kirchliche Begleitung im Falle des Todes.

 

Freie Redner, deren Kosten die Angehörigen übernehmen, können hier einen würdigen, dem Verstorbenen entsprechenden Rahmen schaffen.

Eine kirchliche Bestattung von Nicht-Kirchenmitgliedern ist nur in begründeten Fällen möglich und darf nicht dem zu Lebzeiten geäußerten Willen des Toten widersprechen. Sprechen Sie mit der Pfarrerin darüber.