Für die Martinskirche gibt es drei urkundliche Erwähnungen: 1248, 1439, 1442. Es wird vermutet, dass sie zunächst als einfache Holzkapelle erstellt wurde, zusammen mit einer Burg, die verfiel.

1453   Umbau des Turmuntergeschosses zur Kapel-

          le, St. Bartholomäus geweiht, Vorbau eines

          runden Holzkirchturms auf der Südseite

1482   Ausbau und die Erhöhung der Kapelle zu einem wehrhaften Turm

1483   Verlängerung der Kirche, die dann mit dem Turm verbunden wird

1490   Guss der großen Glocke

1669   Einbau der spätgotischen Fenster im Chorteil

1730   Erhöhung der Kirche, Einbau der Empore für Männer

1788   Einbau der ersten Orgel

1795   schwere Beschädigung des Kirchendachs durch einen Orkan

1871   spätgotische Fenster im Kirchenschiff

1903   Zerstörung des Turms durch Blitzschlag, Abbruch bis zur Uhr

          Neuaufbau des achtkantigen Turmhuts

1948   Rückkehr der mittleren Glocke von 1530

1949   Einbau neuer Kirchenfenster

1955   bis 1957 großer Innenumbau

1956   Guss der kleinen Glocke

          (ihre Vorgängerin von 1795 ist Opfer des 2. Weltkriegs geworden)

1976   Orgel auf der Chorempore wird abgebaut,

          Empore wird abgebrochen, der Chorraum renoviert

1983   Umfangreiche Außen- und Innenrenovierungen, Erneuerung des

          Dachstuhls, Instandsetzung der Kirchenmauer und der Spöcker

          Treppe

1989   Einbau einer neuen Orgel (Fa. Reinhart Tzschöckel)

1995   Umbau des Pfarrhauses

          (im Erdgeschoss entstehen Gemeinderäume, im Obergeschoss

           Wohnungen)

2008   Renovierung des Innenraums nach Schwelbrand

2018   Umbau des Pfarrhauses

          (im Obergeschoss entstehen Jugendräume)