Als christliche Gemeinde wollen wir der Welt, die gerade von nur einem Thema beherrscht wird, andere Inhalte entgegensetzen:

 

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) lädt jeweils um 19 Uhr alle Menschen ein, gemeinsam „Der Mond ist aufgegangen“ zu singen oder zu musizieren – jeder und jede auf seinem Balkon oder im Garten. Denn Singen verbindet und tut gut.


Hier können Sie eine Besinnung von Kirchenrätin Susanne Hasselhoff (Hannover) lesen und hier können Sie sich das Lied von Matthias Claudius vorsingen lassen, die Stuttgarter Kantorei lädt zum Zuhören oder Mitsingen ein. Den Text finden Sie im Gesangbuch unter EG 482 oder hier.

 

Oder Sie lassen sich von Psalm 91 inspirieren. Wenn Sie gerade keine Bibel zur Hand haben, finden Sie den Text hier. Aus der Fülle der Vertonungen wählen wir die von Felix Mendelssohn-Bartholdy, er hat die zentralen Verse 11 und 12 gewählt. Der Universitätschor München singt Ihnen diese Motette aus dem Oratorium Elias vor.

 

Unser Bezirkskantor, Martin Schlotz, hat das „Lied in schwerer Zeit“ geschrieben. Sie können es hier öffnen, wenn Sie eine Predigt von Pfarrerin Maurer hören möchten, findet sich links unter der Rubrik "Predigten" genügend Auswahl und Margot Käsmann, Hannover, meldet sich mit einer Videobotschaft über nachstehenden Bibelvers.


 

Für die häusliche Andacht finden Sie nachstehend liturgische Entwürfe:

 

Andacht für daheim

 

Der Herr hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen, dass sie dich auf Händen tragen und du deinen Fuß nicht an einen Stein stoßest.

Kerze anzünden und Stille

 

Gott, wir sind hier, allein und doch durch deinen Geist alle miteinander verbunden und so feiern wir in deinem Namen Gottesdienst: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.


Ich will den HERRN loben allezeit; sein Lob soll immerdar in meinem Munde sein. Preiset mit mir den HERRN und lasst uns miteinander seinen Namen erhöhen! Da ich den HERRN suchte, antwortete er mir und errettete mich aus aller meiner Furcht. Der Engel des HERRN lagert sich um die her, die ihn fürchten, und hilft ihnen heraus. Schmecket und sehet, wie freundlich der HERR ist. Wohl dem, der auf ihn trauet!

 

Stille

 

Jetzt, mein Gott, täten Engel gut. An unserer Seite und um uns herum.
Denn wir brauchen Mut. Und Phantasie. Und Zuversicht. Darum: Sende deine Engel. Zu den Kranken vor allem.
Stille
Und zu den Besorgten.
Stille
Sende deine Engel zu denen, die anderen zu Engeln werden: Ärztinnen und Pfleger, Rettungskräfte und Arzthelferinnen, alle, die nicht müde werden, anderen beizustehen.
Stille
Sende deine Engel zu den Verantwortlichen in Gesundheitsämtern und Einrichtungen, in Politik und Wirtschaft.
Stille
Jetzt, mein Gott, tun uns die Engel gut. Du hast sie schon geschickt. Sie sind ja da, um uns herum. Hilf uns zu sehen, was trägt. Was uns am Boden hält und mit dem Himmel verbindet, mit dir, mein Gott. Denn das ist’s, was hilft und tröstet. Jetzt und in Ewigkeit. Amen.

 

Vaterunser

Gott segne uns und behüte uns, Gott lasse sein Angesicht leuchten über uns
und sei uns gnädig, Gott erhebe sein Angesicht auf uns und schenke uns Frieden. Amen.

Stille und Kerze auspusten           

 

 zum Corona-Glockenläuten:

Einer: „Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes“

Alle: Amen.

Die Kerze wird entzündet und ins Fenster, möglichst zur Straße hin, gestellt.

Stille

Einer: Wir beten in der Stille
(Gebetsstille)

Gemeinsames Vaterunser

Der Friede Gottes, der höher ist als all unsere Vernunft, bewahre unsere Herzen in Christus Jesus. Amen.

 

 

Tagzeitgebete aus dem Stift Urach (Einkehrhaus der Evang. Landeskirche) oder im Gesangbuch ab Nr. 771