Über die Seenotrettung im Mittelmeer

Die Sonnenlichtspiele zeigen eine Dokumentation über die Seenotrettung im Mittelmeer: eine Handvoll junger Leute aus Deutschland, die vorher keinen Bezug zur Seefahrt hatten, haben sich einfach zusammengetan und Menschen vor dem Ertrinken gerettet, weil sie angesichts der Katastrophe auf dem Mittelmeer nicht länger untätig bleiben wollten. Den Filmtrailer finden Sie unter http://www.iuventa-film.de/#trailer


Der Film läuft am Do., 18.10 und 25.10. um 20 Uhr in den Sonnenlichtspielen in Gaildorf. Am 18.10. gibt's nach der Vorstellung ein Gespräch mit einem Crewmitglied von Jugend rettet e.V., die in dem Film porträtiert werden.Der Diakonieverband ist Mitveranstalter der beiden Abende.


Falls ihr noch mehr über den Film wissen möchtet: 

IUVENTA - Eine Gruppe junger engagierter Menschen gründet im Herbst 2015 die Initiative JUGEND RETTET. Sie kaufen einen Fischkutter, bauen ihn für die Seenotrettung um und taufen ihn auf den Namen „Iuventa“. 2016 sticht das Schiff in See. 

Die bewegende Geschichte wurde von Regisseur Michele Cinque festgehalten, der die jungen Protagonist*innen über ein Jahr lang begleitet hat. Der Film beginnt mit der ersten Mission der „Iuventa“ als Seenotrettungsschiff und beobachtet die jungen Retter, die voller Tatendrang und Optimismus innerhalb von 15 Tagen 2.000 Menschen das Leben retten. Sie werden mit tiefer Dankbarkeit, aber auch dem Tod konfrontiert. Die ursprüngliche Idee der Initiative JUGEND RETTET war es ein Signal zu setzten, dass nach der Beendigung des europäischen Seenotrettungsprogramms Mare Nostrum 2015 ein organisiertes System auf hoher See weiterhin notwendig ist und zur moralischen Pflicht Europas gehört. Nach über einem Jahr Einsatz und ca. 14.000 auf hoher See geretteter Menschen bekommt die IUVENTA Probleme und die Initiative wird mit der politischen Realität konfrontiert.