Kirche im Lebenslauf (FAQs)

Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten Informationen zusammengefasst:

Taufe

Wer kann sein Kind taufen lassen?

Grundsätzlich kann jedes Kind getauft werden. In der Regel ist mindestens ein Elternteil evangelisch. Wenn Sie ihr Kind taufen lassen möchten, auch wenn sie nicht evangelisch sind, kann das mit dem Pfarrer/ der Pfarrerin besprochen werden.

Was müssen wir vorbereiten?

Sie nehmen Kontakt zum Pfarramt auf und können mögliche Tauftermine abklären. Der/die zuständige Pfarrer/in vereinbart ein Gespräch mit Ihnen. Dort wird alles besprochen. Sie benötigen für die Anmeldung eine Kopie der Geburtsurkunde des Kindes. Die Paten benötigen eine sogenannte "Patenbescheinigung" der Kirchengemeinde (ev. oder rk.) ihres Wohnortes. Meistens suchen die Eltern auch den Taufspruch für Ihr Kind aus. Anregungen gibt es hier.

Was kostet eine Taufe?

Der Taufgottesdienst und die Erstellung der Urkunden sind durch Ihre Kirchensteuer beglichen.

Wie läuft ein Taufgottesdienst ab?

Die Taufe findet im regulären Sonntagsgottesdienst um 10.30 Uhr statt. Die Familien sitzen in den vorderen Bankreihen. Fotos können im Anschluss an den Gottesdienst gemacht werden.

Taufe während Corona?

In der momentanen Situation bieten wir an, im Anschluss an den Sonntagsgottesdienst einen separaten Taufgottesdienst zu feiern. Dieser beginnt um ca. 11.30 Uhr und dauert etwa 25 Minuten. Da wir nur am 1.,3. und 5. Sonntag des Monats in der Kirche in Münster Gottesdienst feiern und Mesnerin, Organist/in und der/die diensthabende Pfarrer/in im Anschluss Zeit haben müssen; bitten wir darum, sich frühzeitig bezüglich der Terminabsprache mit Pfarrerin Simone Haas in Verbindung zu setzen.

Trauungen

Die Terminfrage:

Bitte nehmen Sie unbedingt Kontakt zum Pfarramt auf, bevor Sie ihren Wunschtermin endgültig festlegen- Urlaubszeiten, Kirchenrenovierung oder kirchliche Feste führen dazu, dass nicht alle Tage möglich sind.

In der Regel finden Trauungen samstags statt. Andere Wochentage  sind- nach Absprache- grundsätzlich auch möglich.

Die Kostenfrage:

Der kirchliche Teil der Trauung (Gespräche mit dem/der Pfarrer/in, Gottesdienst, Organist, Erstellung der Urkunden) ist durch Ihre Kirchensteuer beglichen. Zusätzlicher Blumenschmuck wird vom Hochzeitspaar bezahlt- üblicherweise verbleibt der Altarschmuck in der Kirche als Dankeschön an die Gemeinde. Wenn Sie für den Gottesdienst zusätzlich eine Sängerin o. ä. engagieren möchten, dann haben Sie diese Kosten selbst zu tragen.

Das Traugespräch:

Bei einem Gespräch mit dem/der zuständigen Pfarrer/in werden die organisatorischen Anliegen besprochen und inhaltliche Themen angeschnitten.

Für die Anmeldung zur kirchlichen Trauung benötigen Sie eine Kopie der Trauurkunde des Standesamts. Diese kann auch kurzfristig eingereicht werden.

Kirchenaustritt

Einige Gedanken zum Kirchenaustritt:

Kirchenmitglied zu sein und es auch zu bleiben, ist keine Selbstverständlichkeit (mehr). Unser Glaube ist etwas Persönliches - aber nie privat: er entsteht aus dem Wort Gottes. Dieses müssen wir uns gegenseitig sagen und immer wieder neu verstehen lernen. Der christliche Glaube muss gepflegt werden, wenn er für unser Leben relevant bleiben soll - und dazu braucht es die Gemeinschaft mit anderen Christinnen und Christen. Dieser Haltung wird auch zur Tat, die man sehen kann – zum Beispiel in diakonischen Einrichtungen, im Religionsunterricht und im Kindergarten oder bei der Mitgestaltung unserer Gesellschaft. Keine dieser Dimensionen kann ein einzelner alleine erleben oder nachkommen. Deshalb ist der christliche Glaube zwar nicht gleichzusetzen mit der Evangelischen Kirche, aber auch nicht unabhängig von ihr zu denken. Das Bekenntnis zum christlichen Glauben kann nie auf Druck oder Zwang beruhen.

Gleichwohl bedeutet der Austritt aus der Evangelischen Landeskirche einen Bruch mit einem Stück der eigenen Lebensgeschichte.

Hierzu deshalb einige Hinweise, welche Konsequenzen ein Kirchenaustritt mit sich bringt:

Bitte informieren Sie auf jeden Fall Ihre Angehörigen von diesem Schritt. Wir erleben es immer wieder, dass ein Austritt erfolgte und die Angehörigen in schwierigen Situationen - etwa bei einem Todesfall - erst von uns davon erfahren und schockiert sind, dass eine kirchliche Bestattung nicht möglich ist.

Zum Respekt vor Ihrer Entscheidung gehört kirchlicherseits, dass Sie von der Verantwortung des Patenamts entbunden sind; wenn Sie bereits eine Patenschaft übernommen haben, so erlischt diese mit Ihrem Austritt. Dies hängt mit dem Taufversprechen zusammen, das ausdrückt, dass Paten ein Kind „als Mitglied der christlichen Kirche“ erziehen wollen. Das können wir von jemandem, der aus der Kirche ausgetreten ist, nicht mehr erwarten.

Ebenso verzichten Sie damit auf das Recht zu kirchlichen Amtshandlungen wie Trauung oder Beerdigung und das kirchliche Wahlrecht.

Für ein Gespräch oder Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung. Die Türen zur Kirchengemeinde stehen jederzeit offen.

Bestattungen

Wer ist mein Ansprechpartner?

Zuständig ist der Pfarrer/die Pfarrerin derjenigen Kirchengemeinde, in welcher der/die Verstorbene zuletzt gemeldet war. Wenn jemand die letzten Jahre bspw. im Graf-Pückler-Heim wohnte, gehörte er/sie der Kirchengemeinde Gaildorf an und die dortigen Pfarrer sind Ihre Ansprechpartner. Die Wahl des Begräbnisortes ist davon unberührt.

Für unsere Kirchengemeinde Münster a. K. gilt die folgende Einteilung: Der Seelsorgebezirk von Dekan Altenmüller umfasst die BewohnerInnen aus Bröckingen und Schönberg; bei Pfarrerin Haas die BewohnerInnen aus Unterrot, Arwa, Reippersberg und Münster.

Wann kann eine Beerdigung stattfinden?

Aufgrund der dienstfreien Tage von Pfarrerin Haas (durch die 50% Stelle) gelten folgende Regelungen:

Montags sind im Seelsorgebezirk von Pfrin. Haas keine Beerdigungen möglich.

Dienstag, Mittwoch und Donnerstag können Beerdigungen um 11.00 Uhr oder 13.30 Uhr stattfinden– momentan nur auf den Friedhöfen.Am Freitag sind Beerdigungen in der ganzen Kirchengemeinde nur um 11.00 Uhr möglich. Wir bitten um Verständnis und Beachtung.

Was müssen wir vorbereiten?

Der/die zuständige Pfarrer/in vereinbart einen Gesprächstermin mit Ihnen. Dort wird über den Ablauf der Bestattung und Liedwünsche gesprochen. Das Leben des/der Verstorbenen kommt ebenfalls zur Sprache, daher ist die Erstellung eines groben Lebenslaufes sinnvoll, aber kein Muss!