Aktuelles

Liebe Mitchristen in unseren Kirchengemeinden,

in diesen Tagen, in denen keine Gottesdienste und Veranstaltungen stattfinden, schaue ich auf ein altes Osterlied, das aus dem Jahre 1700 stammt: „Wach auf, mein Herz, die Nacht ist hin…“

Wir werden noch wohl noch manche Nacht verbringen, in der die Sorge uns bewegt.

Was wird kommen?

Das Virus hat alles verändert. Sehnsüchtig warten wir auf die Zeit, in der wir wieder zusammenkommen dürfen. Doch bis dahin ist noch ein Weg zurückzulegen.

Ich denke an den Weg von Karfreitag nach Ostern.

Seit Ostern wissen wir, dass nach dem Leid die Freude wieder durchbricht.

„Wach auf, mein Herz, die Nacht ist hin…“  Das Lied sieht über die Finsternis hinaus. Wir dürfen uns schon jetzt vorstellen, wie das ist, wenn wir einen lieben Menschen wieder in den Arm nehmen. Wir dürfen uns schon jetzt vorstellen, dass wir einmal wieder mit Freunden fröhlich beisammen sein werden. Das darf dann ein Lächeln auf unsere Lippen zaubern.

Ostern steht vor der Tür, das Fest der Lebensfreude.

Seit der Auferstehung Jesu von den Toten haben wir die Zuversicht, dass das Leben uns trägt. Dass Dunkelheiten in Licht verwandelt werden.

Ich schließe die Augen und stelle mir vor, welche Bilder ich mit Ostern verbinde. Sonnenstrahlen brechen durch. Sie geben Wärme. Die Schöpfung erwacht und zeigt ihr Farbenspiel in Blumen, Blüten und Knospen.

Auf der Kilianskirche machen die Turmfalken Flugübungen. Das Läuten der Glocken ist ihnen zur Gewohnheit geworden. Die Glocken laden sie ein zum Gebet. Miteinander verbunden sind wir bei jedem Glockenklang. Um 19.30 Uhr hören wir ihn in ganz Baden-Württemberg.

Bei diesem Klang haben sie die Möglichkeit, sich Zeit zu nehmen, Zeit zur Stille, Zeit zum Gebet. Sie können beten für Menschen, die erkrankt sind und für die Menschen, die zur Seite stehen. Sie können aber auch danken, danken für jede Lebensbewahrung und für jeden Segen.

Als Christen wissen wir, dass Ostern, die Auferstehung Jesu von den Toten uns trägt, auch in schweren Zeiten.

Grüßen will ich sie mit der vierten Strophe des Liedes 114,

„Wach auf, mein Herz, die Nacht ist hin…“:

„Quält dich ein schwerer Sorgenstein, dein Jesus wird ihn heben; es kann ein Christ bei Kreuzespein in Freud und Wonne leben. Wirf dein Anliegen auf den Herrn und sorge nicht, er ist nicht fern, weil er ist auferstanden.“

Ein gesegnetes Osterfest und behüt` sie Gott,

Pfarrer Andreas Ludwig

Kinderkirche Oberfischach

Liebe Kinder!

Leider muss dieses Jahr auch unser Ostereiersuchen ausfallen.

Die Zeit vor Ostern heißt ja Passionszeit. Da denken wir an Jesus, wie er gelitten hat.

Bestimmt könnt Ihr Euch auch noch gut an verschiedene Kreuzwege erinnern, die wir miteinander

erlebt haben, wo uns das Leiden Jesu dargestellt wurde.

Am Karfreitag starb Jesus am Kreuz - für uns. Damals wurde es am hellen Tag dunkel

und der Vorhang im Tempel riss auseinander. 3 Tage später, es war der erste Tag der Woche,

der Sonntag, ist Jesus vom Tod auferstanden. Halleluja, welch eine Freude!

Jesus hat das Leid und den Tod besiegt. Das gibt uns die Hoffnung und die Gewissheit,

dass Leid, Tod und auch jede Krise nicht das Letzte ist.

In diesem Sinne wünsche wir Euch und Euren Eltern

ganz frohe Ostern und viel Gesundheit!

Eure Kiki - Mitarbeiterinnen

Ansprechpartner unserer Kirchengemeinden:

Pfarrer Andreas Ludwig, Tel. 5166

Oberfischach

E-Mail: Pfarramt.Oberfischach@elkw.de

2. Vorsitzende Marianne Glasbrenner, Tel. 6595

Mittelfischach

E-Mail: Pfarramt.Mittelfischach@elkw.de

2. Vorsitzender Bernd Sanwald, Tel. 1534

Pfarrbüro

Pfarrbüro montags von 9 Uhr bis 10 Uhr, Tel. 912700

Pfarramtssekretärin Monika Ott, Tel. 929194

Unsere Homepage finden Sie unter: www.kirchenbezirk-gaildorf.de

Sozialstation Mittelfischach: Tel. 912702

Telefonseelsorge: Tel. 0800/1110111