Ein stolzes Ergebnis: 7244 Euro für Sanierung der Nikolauskirche erzielt!


Freudestrahlend konnten die Mitglieder der Projektgruppe, die Ende März diesen Jahres in einer überfüllten Gemeindehalle Obergröningen vor über 200 BesucherInnen den  restaurierten Heimatfilm von 1988/89 und einen neuen Film aus der Vogelperspektive gezeigt hatten, den Erlös in Form eines symbolischen Schecks entgegennehmen.


Es hatte etwas gedauert, bis alle Rechnungen eingegangen waren, Spendenbestätigungen für die Sponsoren ausgestellt uvm. Auch wurden noch viele weitere Filme nach der eigentlichen Veranstaltung verkauft. Nun jedoch wurde ein Schlussstrich gezogen und Thomas Schwarz (FC Traktor) legte dem Team bei dessen Abschlusstreffen den finalen Rechnungsbericht dar: Über 3300 Euro kamen am Filmabend selbst durch Verkauf von Essen, Getränken, Spenden, dem Verkauf der Filme, von Bildern zweier Künstler sowie Schmuck sowie der alten Ortschronik Obergröningen zusammen. Weitere 4000 Euro wurden von Geschäften, Betrieben und Banken sowie Privatleuten aus dem Umkreis gespendet. Die Gemeinde Obergröningen überließ dankenswerterweise die Gemeindehalle zur kostenfreien Nutzung für den Veranstaltungsabend und übernahm auch die Kosten für die Digitalisierung der alten Filmrollen im Format „Super 8“.


Auf unserem Gruppenbild sind zu sehen von links nach rechts: Joachim Eßwein (Filmbearbeitung), Karsten Kühn (FC Traktor), Pfarrerin Florentine Wolter, Thomas Schwarz (Filmemacher „Obergröningen aus der Vogelperspektive“; Abrechnung), Paul Aubele (Projektinitiator, Filmemacher alter Heimatfilm), Norbert Pfeuffer (Schriftführer), Gerhard Berti (Künstler), Helmut Gaiser (Filmemacher alter Heimatfilm), Rosemarie Aubele (Verpflegung uvm.) Auf dem Gruppenbild fehlt Bürgermeister Jochen König, der aus terminlichen Gründen leider verhindert war.

Ausdrücklichen Dank nochmal an alle HelferInnen der Gruppen und Vereine am Ort, vielen Einzelpersonen und allen Gästen des Abends und SponsorInnen!

 

Falls Sie noch eine FilmDVD erwerben möchten, wenden Sie sich einfach ans Pfarramt Obergröningen: 07975-257

Artikel erschienen in der Rems-Zeitung, Donnerstag 15. Februar 2018

Pressebericht der Gmünder Tagespost, erschienen am 21.11.2017 Lokalteil, S. 18

Pressebericht in der Ipf- und Jagstzeitung vom 23.11.2017

 

(fa) - Beim Kirchenkaffee in der Gemeindehalle zugunsten der Sanierung der Nikolauskirche in Obergröningen hat Pfarrerin Florentine Wolter zusammen mit den beauftragten Planern die Details der erforderlichen Sanierungsarbeiten vorgestellt. Die evangelische Kirchengemeinde Obergröningen zählt insgesamt 835 Gemeindemitglieder, davon leben etwa 320 am Ort, die anderen in Hohenstadt, Schechingen oder den kleineren Teilorten und Höfen. Die Nikolauskirche stammt aus dem 14. Jahrhundert, 1545 wurde Obergröningen evangelisch. Franziska Wisotzki aus Bietigheim stellte den Sanierungsplan vor. Sie bezifferte die Kosten auf rund 471 000 Euro und geht von einer Bauzeit von Ostern bis Weihnachten 2018 aus. Die Bauleitung vor Ort wird Ulrich Kiener aus Unterkochen haben. Neben dem Turm muss das gesamte Dachtragwerk saniert werden. Die Schäden beruhen auf Insektenbefall und Feuchtigkeit. Mit den Nebenund Planungskosten werden insgesamt rund 471 000 Euro aufzubringen sein, was für die kleine Kirchengemeinde und auch die bürgerliche Gemeinde, welche laut altem Vertrag rund 25 Prozent beizutragen hat, eine Herkulesaufgabe sein wird. Pfarrerin Florentine Wolter, erst seit Kurzem in Obergröningen, ist dennoch guten Mutes und will zusammen mit der Kirchengemeinde mit mehreren Aktionen wie einem Benefizkonzert mit Good Vibrations oder einem Verkauf von Kaffeetassen mit dem Motiv der Kirche zur Finanzierung beitragen.